Anfangen, zweifeln – und trotzdem weitermachen

Liebe Leserinnen und Leser

 

Sie sind auf meiner Seite, wie schön! Das ist nicht selbstverständlich. Hinter dieser Website steckt eine Menge Herzblut und Leidenschaft, aber auch Ärger und Verzweiflung. Eine Internetpräsenz zu erstellen, bedeutete für mich nicht nur ein schwarzes Loch in Punkte Informatik, sondern auch eine Identitätssuche. Wer bin ich, was kann ich und was will ich. Diese Fragen werden getragen von viel Tatendrang, Mut und Hoffnung – aber auch Selbstzweifeln. 

 

Inzwischen bin ich zu folgender Erkenntnis gekommen: Wer etwas Neues wagen will, muss aushalten können, dass einem das Herz hin und wieder in die Hosen rutscht. Es kann einem durchaus unverhofft passieren, dass man sich etwas vor dem eigenen Mut fürchtet. Ich versuche dann, hinzuhören, was mir meine Zweifel sagen wollen. Die können nämlich durchaus hilfreich sein. Bin ich genügend vorbereitet? Habe ich etwas vergessen? Oder wollen sie einfach nur meinen Mut testen. Liebe Selbstzweifel, ich nehme die Herausforderung an!

 

Das mit der Unterstützung ist ja so eine Sache. Hilfe annehmen zu können, ist nämlich gar nicht so einfach. Ich bin eher ein Mensch, der glaubt, alles selber bewältigen zu müssen. Bis zu einem gewissen Punkt fördert das wohl die Unabhängigkeit und die Selbstwirksamkeit, was toll ist. Aber irgendwann musste ich mir auch eingestehen, dass ich zwar vieles kann, aber auch vieles nicht kann. In Informatikfragen bin ich nämlich nicht bewandt. Mein Händchen für Innenausstattung ist etwas ungeschickt. Mein Verständnis von Haaren und Make-up reichen für den Alltag, aber niemals für ein Fotoshooting für die Homepage. Hätte ich mich nun nur auf meine eigenen Fähigkeiten berufen, stünde ich heute nicht da, wo ich stehe. Und Sie übrigens auch nicht :-)

 

Denn ohne die Unterstützung der Macherstube wäre meine Website wohl unauffindbar und Sie würden diesen Artikel nicht lesen. Vielen Dank Nico!

Ohne die Hilfe von Patrick Benz wäre mein Büro heute noch farblos und eine Feng Shui-Katastrophe. Er hat bei einem Besuch spontan meine Möbel umarrangiert und mir eines seiner wunderschönen Bilder an die Wand gehängt. Nur schon deshalb lohnt sich ein Besuch bei mir. Vielen Dank Patrick! Ohne Toni Ziltener wäre das Büro wohl noch im Rohbau. Er und sein Team von LernEtwas haben mir den wunderschönen Boden verlegt und meine Wandtafel montiert. Vielen Dank! Und ohne 1000m2 hätte ich gar kein Büro. Diese Zwischennutzung im ehemaligen Stürm-Areal ist wirklich eine grossartige Idee und bietet so viel Raum für Begegnungen mit lieben Menschen wie Nico, Patrick sowie Toni und seinem Team. 1000 Dank! Da werden übrigens auf den Spätherbst hin Räume frei.

 

Aber auch ausserhalb der 1000m2-Welt gab es Menschen, die unheimlich wichtig waren. 

Ohne Enza (Coiffeur Enza – La differenza ha un nome) und Marion (Aloee Blumen Rorschach) wäre das Büro noch kahl. Ihr Händchen für Dekoration gaben dem Büro den persönlichen Touch. Erst jetzt ist es ein Ort zum Wohlfühlen. Vielen Dank! 

Ohne Maria hätte ich meinen Traum vom eigenen Beratungsbüro zu diesem Zeitpunkt vielleicht noch gar nicht in Angriff genommen. Eine liebe Freundin mit unheimlich vielen Talenten: Visagistin, Hairstylistin, Modeberaterin, Innendekorateurin und vor allem Mutmacherin. Vielen Dank! 

Und ohne Remo? Was soll ich noch sagen? Du warst Möbelpacker, Motivator, Rückenfreihalter und Berater in einem. Vielen Dank! 

 

Ich wünsche jedem von Ihnen den Mut, Ihre Ziele in Angriff zu nehmen. Nehmen Sie die Herausforderung an und nutzen Sie Ihre Selbstzweifel. Das Leben wird dadurch farbiger und spannender. Ich wünsche Ihnen auch die Grösse, sich Unterstützung zu holen, wenn Sie selber nicht weiterkommen oder in einen Sturm geraten. Ich wünsche Ihnen einen Patrick, einen Toni, eine Maria, einen Remo. Und vielleicht können Sie auch eine Jeanette brauchen. Ich würde mich freuen. 

 

Herzlich, Ihre Jeanette Herzog

Beratung im Sturm

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